Entspannt zu Google PageSpeed 100%, damit es keine Qual wird. Diskussionen, ob die Erreichung von Google PageSpeed Insights Werten mit 100% anzustreben sind, gibt es viele. Google ist jedoch nicht der alleinige Wert, der zählt. Es geht auch um Ladezeiten, SEO, Requests, Schriften und viele andere Puzzleteile, die eine Website ausmachen. Wer aber das Optimale nicht erreicht, kann nicht bewusst zugunsten von Usability und Experience (UX) die PageSpeed (Lighthouse) Werte reduzieren.
1. Zum Einstieg
Google PageSpeed 100% sind die Werte, die ausgespuckt werden, wenn mit Google PageSpeed Insights und Lighthouse der Beitrag getestet wird. Wenn die Ergebnisse alle 100% zeigen, wird gefeiert, weil ja das Ziel Google PageSpeed 100 % erreicht ist.
Die Ausgangsposition für diesen Beitrag liegt bei Lighthouse und PageSpeed sauber bei 100%, wobei hier nur die PageSpeed-Werte betrachtet werden sollen. Die Lighthouse-Werte sind in gewissen Grenzen von dem aufgerufenen Rechner abhängig.
Ok, bei den Mobile-Werten ist die Leistung nur bei 99%. Der Wert ist aber sehr schwer auf 100% zu bringen, weil die Hinweise auf die Minderung sehr dürftig sind.
Da wir nun feiern konnten – wir haben ja 100% erreicht – werden einige Plugins hinzugefügt, die für mehr Usability und Experience (UX) sorgen.
1.1 Grundsätzliches
Experience (UX) wird an erste Stelle gestellt, insofern die Page Speed Werte, bis auf die ‚Leistung‘ für Mobil, 100% zeigen. Die ‚Leistung‘ für Mobil ist immer ein Wackelkandidat, der sich in Bereichen von 92 bis 99% zeigt, hier also groß herumzufummeln ergibt keinen Sinn. Lediglich wenn der grüne Bereich verlassen wird, muss darüber nachgedacht werden ob auf diese Ergänzung/Erweiterung verzichtet wird.
2. Die Ergebnisse vorweggenommen
Das Ziel von PageSpeed 100% und Lighthouse 100% ist erreicht worden und bildet die Grundlage für weitere Ergänzungen. PageSpeed Mobil erreicht in allen Bereichen 100% – lediglich die ‚Leistung‘ liegt aus unerklärlichen Gründen bei 99%. Ein PageSpeed 100% Wert für den Mobil-Bereich ist weitaus schwerer zu erreichen als PageSpeed 100% für den Computer.
3. Aller Anfang ist schwer
Die Auswahl eines Standard Theme wird nicht zum Erfolg führen, weil es einfach nicht den Strukturen folgt, die erforderlich sind, um das Ziel Lighthouse 100% zu erreichen. Bildgrößen, Content-Bereiche, Sidebar etc. sind wenig oder gar nicht anpassbar. Hier trifft man einfach auf zu starre Strukturen, die Individualität nicht gestatten.
Eine Website sollte individuell und persönlich sein und das Widerspiegeln, was den Websiteinhaber – Person oder Firma – ausmacht.
Es ist wichtig, ein geeignetes Starter-Theme auszuwählen, um die erforderlichen Strukturen implementieren zu können.
Ein Wermutstropfen ist es natürlich, dass man sich dann mit CSS und PHP herumschlagen muss – wobei es irgendwann doch zum Spaß ausartet. Beides ist nicht unbedingt schwer zu erlernen, um gewisse Grundlagen beherrschen zu können, zum Profi muss jedoch viel Ehrgeiz investiert werden. Wenn das Ergebnis jedoch eine individuelle Website mit großartigen PageSpeed Werten ist, wird der Aufwand gerechtfertigt.
3.1 Warum und wieso dieses Theme
Mit underscores.me als Starter Theme ist eine Top Grundlage gegeben, weil alle Strukturen enthalten sind, die zum Aufsetzen einer tollen Anwendung enthalten sind – es ist eben von den Leuten die auch WordPress geschrieben haben.
Wenn die Website das erste Mal mit diesem Theme aufgerufen wird, ist das Aussehen erschreckend und zeigt eigentlich, dass man einiges zu tun hat, um sie zu einem Erlebnis zu machen.
3.2 Auswahl von Plugins
Plugins sind unbestritten erforderlich, denn hier wird die Fachkompetenz geliefert, die man selbst nicht hat – und auch vom Arbeitsaufwand nicht realisieren kann. Einige sind mit recht kostenpflichtig, weil hier ganze Teams ihren Lebensunterhalt verdienen. Inwieweit der Preis angemessen ist, muss jeder selbst einschätzen.
Die Entwickler der freien Plugins haben aber auch sicher eine Spende oder einen Kommentar verdient, weil hier persönlicher Ehrgeiz und viel Zeit eingebracht sind, um das Plugin leben zu lassen. Wir haben nichts von großartigen Plugins, die irgendwann sterben, weil der Schöpfer es aufgibt.
Zu viele Plugins können den Brei verderben, ein schlechtes Plugin verdirbt ihn garantiert. mediendr.de
Die Anzahl von guten Plugins ist nicht ausschlaggebend für das Ergebnis, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.
3.3 Trennung von Mobile und Desktop
Eine Trennung von Mobile- und Desktop-Anwendung ist unbedingt erforderlich, damit man über Verzweigungen Einfluss nehmen kann.
Damit ist es möglich:
- Sidebars nur für Desktop
- Gezieltes Wegschalten von Sidebars
- Auswahl Bildgrößen für Desktop und Mobile
- Unterschiedliche Schriften
3.4 Auswahl Bildgrößen
Die Standardbildgrößen von WordPress passen nicht zum eigenen Layout – hier sind Anpassungen und Erweiterungen erforderlich. Vorgabe ist immer der zur Verfügung stehenden Content-Bereich, damit nicht der Internet Explorer die Bilder anpassen muss – dies ist dann meistens der Grund für schlechte Ladezeiten.
4. Plugins für User Experience (UX) und Usability
Für eine bessere Experience (UX) und Usability muss gestattet werden, dass einige Plugins gegen PageSpeed gewinnen, da sonst die Website keinen Spaß bei der Nutzung (Joy of use) macht. Für diese wird eine bewusste Reduzierung in den Bewertungen hingenommen.
Für die eingesetzten Plugins wird eine Begründung für den Einsatz und die daraus resultierenden Veränderungen der Page Speed Werte dargelegt. Es werden Möglichkeiten gezeigt, um wieder dafür zu sorgen, dass die Ausgangs PageSpeed Werte wieder nahezu erreicht werden – ohne Einschränkungen wird es jedoch meistens nicht gehen.
Wollen wir PageSpeed 100% Bewertungen auf der ganzen Site haben, müssen wird diese zusätzlichen Plugins einfach weglassen. Wie bereits geschrieben ist es einfach die Entscheidung 100% oder mehr Benutzerfreundlichkeit.
Die Grundlage sind die Dokumentierten PageSpeed und Lighthouse Werte mit 100%.
4.1 Comments – wpDiscuz
Die WordPress eigene Kommentar-Funktionalität ist nicht zu gebrauchen – siehe Beitrag: Kommentare mit WordPress Plugin: wpDiscuz – daher ist es sinnvoll/unumgänglich ein Plugin zu verwenden.
Wie der Beitrag Kommentare mit WordPress Plugin: wpDiscuz zeigt, ist einiges an Aufwand zu treiben, damit die PageSpeed-Werte nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Lighthouse-Werte leiden jedoch massiv – hier kann man sich von dem Glanz der 100%-Werte in einigen Bereichen verabschieden.
Dennoch, der Aufwand lohnt sich in jedem Fall – wenn auch ordentlich kommentiert wird.
5. Prüfung der Anwendung und Beiträge
Nach jeder Korrektur sei es programmtechnisch als auch textlich, müssen Prüfungen durchlaufen werden, damit die Anwendung den erreichten Standard beibehält. Dies sind unter anderem die Google Lighthouse und PageSpeed Werte, als auch die SEO-Ergebnisse.
6. Fazit: Google Lighthouse (PageSpeed) 100% ganz entspannt
Das Ziel ist mit Strukturen und einigen Arbeitsaufwand grundsätzlich zu erreichen. Unbestritten ist viel Energie – auch einige Sackgassen – erforderlich, um den richtigen Weg dorthin zu finden. Das Ergebnis ist eine Website, die individuell, persönlich und mit eigenem Design aufwartet.

