Google PageSpeed 100% ganz entspannt

Salzstreuer aus Glas in einer schlichten Produktaufnahme

Entspannt zu Google PageSpeed 100%, damit es keine Qual wird. Diskussionen, ob die Erreichung von Google PageSpeed Insights Werten mit 100% anzustreben sind, gibt es viele. Google ist jedoch nicht der alleinige Wert, der zählt. Es geht auch um Ladezeiten, SEO, Requests, Schriften und viele andere Puzzleteile, die eine Website ausmachen. Wer aber das Optimale nicht erreicht, kann nicht bewusst zugunsten von Usability und User Experience(UX) die PageSpeed (Lighthouse) Werte reduzieren.

Google PageSpeed 100% (Lighthouse) ist nicht nur eine Sache des persönlichen Ehrgeizes, sondern eine Notwendigkeit, um beurteilen zu können, ob hinzugefügte Usability und User Experience (UX), in Form von Plugins oder CSS Variation, den eventuellen Verlust an wichtigen Kennzahlen von Google PageSpeed, Lighthouse, SEO und Co., die Einbindung wert sind.

Es gibt Funktionalitäten, die müssen erfüllt werden, wenn der Besucher sich wohlfühlen soll, und es gibt Funktionalitäten, die können nicht erfüllt werden, wenn Google sich wohlfühlen soll. mediendr.de

Auch das Design muss Federn lassen, wenn 100% SEO mit Lighthouse in der Mobile-Version erreicht werden sollen, weil Lighthouse Tippziele meist anmeckert. Die Links werden wegen Schriftgröße und Abstand an verschiedenen Stellen beanstandet. Dies wird dem Designer nicht gefallen, aber es muss eine Entscheidung her, wie weit Lighthouse SEO hier Einfluss nehmen darf, denn schöner wird es nicht.

Wer hat hier das Sagen, der Designer, die Funktionalität oder Google.

Diese Frage muss vor allen anderen Festlegungen grundsätzlich geklärt werden, damit Sackgassen vermieden werden und keine Arbeitszeit verbrannt wird.

Die festgelegten Ziele darf man nicht aus den Augen verlieren:

  • Google PageSpeed 100%
  • Lighthouse 100%
  • Experience(UX)
  • Usability
  • Ladezeiten <1s
  • Bildoptimierung

Damit in den weiteren Kapiteln nicht immer wieder Begriffe oder Schlagwörter erklärt werden oder externe Verlinkungen erfolgen – das wird ja dann auch langweilig – werden hier einige Definitionen/Festlegungen getroffen, die manchmal eigenwillig sind, aber den Zweck der Vereinfachung des nachfolgenden Textes erfüllen.

Google PageSpeed 100% sind die Werte, die ausgespuckt werden, wenn mit Google PageSpeed Insights und Lighthouse – die Tools werden nachfolgend erklärt – der Beitrag getestet wird. Wenn die Ergebnisse alle 100% zeigen, wird gefeiert, weil ja das Ziel Google PageSpeed 100 % erreicht ist. Das Wort Google wird auch für die Zukunft möglichst weggelassen – es wäre sonst zu viel Reklame für die Firma, dessen Wort nicht mehr erscheinen soll – zumindest für diesen Beitrag.

Die Auswahl eines Standard Theme wird nicht zum Erfolg führen, weil es einfach nicht den Strukturen folgt, die erforderlich sind, um das Ziel Lighthouse 100% zu erreichen. Bildgrößen, Content-Bereiche, Sidebar etc. sind wenig oder gar nicht anpassbar. Hier trifft man einfach auf zu starre Strukturen, die Individualität nicht gestatten.

Eine Website sollte individuell und persönlich sein und das Widerspiegeln, was den Websiteinhaber – Person oder Firma – ausmacht.

Es ist wichtig, ein geeignetes Starter-Theme auszuwählen, um die erforderlichen Strukturen implementieren zu können.

Ein Wermutstropfen ist es natürlich, dass man sich dann mit CSS und PHP herumschlagen muss – wobei es irgendwann doch zum Spaß ausartet. Beides ist nicht unbedingt schwer zu erlernen, um gewisse Grundlagen beherrschen zu können, zum Profi muss jedoch viel Ehrgeiz investiert werden. Wenn das Ergebnis jedoch eine individuelle Website mit großartigen PageSpeed Werten ist, wird der Aufwand gerechtfertigt.

Mit underscores.me als Starter Theme ist eine Top Grundlage gegeben, weil alle Strukturen enthalten sind, die zum Aufsetzen einer tollen Anwendung enthalten sind – es ist eben von den Leuten die auch WordPress geschrieben haben.

Wenn die Website das erste Mal mit diesem Theme aufgerufen wird, ist das Aussehen erschreckend und zeigt eigentlich, dass man einiges zu tun hat, um sie zu einem Erlebnis zu machen.

Plugins sind unbestritten erforderlich, denn hier wird die Fachkompetenz geliefert, die man selbst nicht hat – und auch vom Arbeitsaufwand nicht realisieren kann. Einige sind mit recht kostenpflichtig, weil hier ganze Teams ihren Lebensunterhalt verdienen. Inwieweit der Preis angemessen ist, muss jeder selbst einschätzen.

Die Entwickler der freien Plugins haben aber auch ganz sicher eine Spende oder einen Kommentar verdient, weil auch hier persönlicher Ehrgeiz und viel Zeit eingebracht wird um das Plugin leben zu lassen. Wir haben nichts von großartigen Plugins, die irgendwann sterben, weil der Schöpfer es aufgibt.

Zu viele Plugins können den Brei verderben, ein schlechtes Plugin verdirbt ihn garantiert. mediendr.de

Die Anzahl von guten Plugins ist nicht ausschlaggebend für das Ergebnis, wenn gewisse Regeln eingehalten werden.

Eine Trennung von Mobile- und Desktop-Anwendung ist unbedingt erforderlich, damit man über Verzweigungen Einfluss nehmen kann.

Damit ist es möglich:

  • Sidebars nur für Desktop
  • Gezieltes Wegschalten von Sidebars
  • Auswahl Bildgrößen für Desktop und Mobile
  • Unterschiedliche Schriften

Die Standardbildgrößen von WordPress passen nicht zum eigenen Layout – hier sind Anpassungen und Erweiterungen erforderlich. Vorgabe ist immer der zur Verfügung stehenden Content-Bereich, damit nicht der Internet Explorer die Bilder anpassen muss – dies ist dann meistens der Grund für schlechte Ladezeiten.

Hier muß Text oder ein ‘Shortcode’ eingefügt werden.

Hier muß Text oder ein ‘Shortcode’ eingefügt werden.

Das Ziel ist mit Strukturen und einigen Arbeitsaufwand grundsätzlich zu erreichen. Unbestritten ist viel Energie – auch einige Sackgassen – erforderlich, um den richtigen Weg dorthin zu finden. Das Ergebnis ist eine Website, die individuell, persönlich und mit eigenem Design aufwartet.